Aktuelles

HIV-Prävention anlässlich des Welt-Aids-Tages (04.12.2019)

Die HIV-Prävention ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens an der Jean François Boch Schule Merzig. Auch in diesem Jahr fanden in der Woche nach dem Welt-Aids-Tag mehrere Aktionen statt, um die Schüler*innen über HIV und Aids zu informieren und sie für die wichtige Thematik zu sensibilisieren.

Rote Schleifen und von Schüler*innen erstellte Plakate schmückten eine Woche lang den Eingangsbereich und die Pausenhalle des Standortes Waldstraße. Mit dieser Plakatausstellung

soll auf die tödliche Immunschwächekrankheit Aids aufmerksam gemacht werden. Neben Begriffserklärungen informieren die Plakate insbesondere über Ansteckungswege und Schutzmaßnahmen vor HIV.

Am 04.12. konnten die Schüler*innen des Standortes Waldstraße den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Merzig-Wadern an einem Informationsstand alle ihre Fragen stellen und wurden kompetent und zielgruppengerecht beraten.

Zudem fanden in den vier BGS-Klassen und den beiden SPF 10-Klassen Unterrichtsstunden zum Thema HIV und Aids statt. Jenny Schillo vom Gesundheitsamt Merzig-Wadern informierte über Ansteckungswege, Risikofaktoren und Schutz vor HIV. Dabei wurde den Schüler*innen klar, dass Kondome der beste Schutz vor einer HIV-Infektion sind. Demzufolge war deren korrekte Anwendung ein zentraler Inhalt der Unterrichtsstunde.

Auch für das kommende Jahr sind wieder Aktionen geplant, denn nach wie vor gilt: Prävention ist der einzig wirksame Schutz vor HIV! Darüber hinaus ist es ein wichtiges Anliegen der Jean François Boch Schule, durch gezielte Aufklärung der Schüler*innen die soziale Ausgrenzung von HIV-Infizierten zu verhindern.

SAP an der Jean-François-Boch-Schule

Die in Walldorf sitzende SAP SE ist unangefochtener Weltmarktführer im Bereich der integrierten Unternehmenssoftware. Für Schülerinnen und Schüler, die sich später auf dem Arbeitsmarkt behaupten wollen, ist eine Qualifikation in SAP zu einem bedeutenden Vorteil geworden.

Seit September dieses Jahres ist es amtlich. Als eine der ersten beruflichen Schulen im Saarland haben wir einen Vertrag mit SAP4SchoolIUS ( http://sap4school-ius.integrus.de/ ) des Landesinstituts für Schulentwicklung (LfS) Baden-Württemberg geschlossen, der es uns ermöglicht SAP, im Unterricht einzusetzen.

Unser SAP-Team, bestehend aus den Kollegen Herrn Emmrich und Herrn Redler, hat hierzu an einer mehrtägigen SAP4SchoolIUS-Schulung in Esslingen teilgenommen. Die Planungen für das kommende Schuljahr rund um den Einsatz von SAP an der Jean-François-Boch-Schule laufen bereits.

Weitere Informationen folgen.

„bbz in concert 2019 – Together”

In diesem Jahr präsentiert die Jean-François-Boch Schule (Berufsbildungszentrum Merzig) ihr traditionelles Schulkonzert „bbz in concert“ am Donnerstag, den 19. Dezember 2019 ab 19:30 Uhr in der Stadthalle Merzig (Einlass ab 18:30 Uhr). Neben dem Konzert bieten Schüler*innen selbstgemachte Snacks und der Schulförderverein  Getränke im Rahmen eines kleinen Weihnachtsbasars für die Konzertbesucher an.

Das Konzert steht unter dem Motto „Together“ und hat unter der Leitung von Anne Laval mit Christina Maurer, Barbara Simmet und Ulrich Seiler ein besonderes Programm für Sie vorbereitet. So werden aktuelle und ehemalige Schüler*innen ihr Können unter Beweis stellen: Solisten, ein Lehrerchor, Schülerensemble und Tanzgruppen sowie eine Performance von Carmen Dresen und Schülern des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“  wirken mit. Erstmals in diesem Jahr wird unter der Leitung von Sarah Hoffmann ein Bläserensemble für Stimmung sorgen. Im Rahmen des bereits laufenden Tanzprojekts "Together" mit Julia Wilhelm und Anne Laval wird für den Konzertabend ein Flashmob organisiert. Schüler*innen, unterstützt von Herrn Dr. Eric Biehler, stellen in diesem Jahr ihre Kreativität durch die eigene Gestaltung des Plakates zum Konzert unter Beweis.

Der musikalische Bogen ist Dank Marius Wiesen und Ulrich Seiler weit gespannt mit Beiträgen aus dem Bereich Pop, Rock und Jazz; für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Für die Vorauswahl von Solisten fand eine schulinterne Castingshow statt, in der Schüler*innen vor eine fachkundige Jury traten und sich um einen der begehrten Soloauftritte bewarben. Die Bestplatzierten erhalten am Konzertabend die Möglichkeit, ihren Traum von einem Bühnenauftritt zu verwirklichen.

Die Auftritte sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Jean-François-Boch Schule freut sich auf Ihren Besuch!

Der Vorverkauf für Konzertkarten (5€ Erwachsene/Schüler) findet ab sofort in den Sekretariaten der beiden Schulstandorte (Waldstraße 51, Von-Boch-Straße 73) statt.

Workshop Merzig INTERNATIONALES KUNSTATELIER - „Kunst mittendrin“

Der Workshop INTERNATIONALES KUNSTATELIER - „Kunst mittendrin“ findet im Zeitraum

4. Dezember 2019 bis 4. März 2020 statt und gliedert sich in acht Termine zu je vier Stunden. Der Gesamtumfang beträgt 32 Stunden. Teilnahme und Material ist für die Jugendlichen bis 18 Jahre kostenlos.

Jeweils mittwochs um 14:30 Uhr findet der Workshop im Kunstatelier der Jean-François-Boch-Schule statt. In einer kreativen lockeren Atmosphäre regen verschiedene Materialien zum Experimentieren und künstlerischen Arbeiten an.

Der erste Termin dient vor allem der Vorstellung der Workshop-Inhalte und dem gegenseitigen Kennenlernen. Nach dem Mittagssnack werden Vorschläge und Ideen gesammelt. Danach wird experimentiert und erste Skizzen entstehen.

Im DigiLab der CEB Merzig- Hilbringen können die entstandenen Kunstwerke digital bearbeitet werden, entstandene Fotografien bearbeitet und Videobeiträge geschnitten und abgeschlossen werden. Projektträger ist der Verein „Integration durch Demokratie e.V.“.

Der gesamte Workshop wird von einer erfahrenen und qualifizierten Kunstdozentin geleitet. Die Jugendlichen erhalten ein Teilnehmerzertifikat. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt, um Anmeldung wird unter info@bbz-merzig.de gebeten.

Besuch aus dem saarländischen Landtag

Die neu begründete Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherakademie) an der Jean-François-Boch-Schule in Merzig stößt auf breites Interesse, und das nicht nur bei Schüler*innen. Die Landtagsabgeordnete Martina Holzner (SPD) besuchte uns vor Kurzem und informierte sich über die Erfahrungen beim Aufbau der neuen Schulform in Merzig. Dabei unterhielt sie sich auch mit den Absolvent*innen des an diesem Tag anwesenden Vorkurses über deren Eindrücke. Frau Holzner zeigte sich beeindruckt über das große Interesse und begrüßte auch die Profilausrichtung der Akademie, die auf Mehrsprachigkeit (deutsch-französisch) sowie interkulturelle Pädagogik ausgerichtet ist.

Infos zur Erzieherakademie gibt’s hier auf der Homepage unter Infomaterial, den Flyer kann man sich unter http://www.bbz-merzig.de/broschueren/bro-afe.pdf herunterladen.

Schülerarbeitsgemeinschaft Lichtschwertchoreographie – die etwas andere AG

Schüler*innen der Jean François Boch-Schule besuchen auch in diesem Schuljahr wieder die Schüler AG Lichtschwertchoreographie. Einmal in der Woche trifft man sich für zwei Unterrichtsstunden in der Schulturnhalle und trainiert dort den Umgang mit einem „Lichtschwert“. Ziel ist dabei die gemeinsame Erarbeitung von imposanten und fantastischen Choreographien, die sowohl für den Betrachter als auch für die Beteiligten gleichermaßen beeindruckend wirken und Freude bereiten. Dabei lernen die Schüler*innen gegenseitige Rücksichtnahme und Anpassungsfähigkeit an wechselnde Trainingspartner*innen, während das eigene Bewegungsverhalten vor Augen geführt wird und die Bewegungskoordination und Ausdrucksstärke verbessert werden.

Geleitet wird die AG von Falko Marschall, Lehrer der Schule und gleichzeitig Mitgründer der Lichtschwertgruppe LIGHTWARS, welche seit nun mehr sechs Jahren Workshops in Lichtschwertkampf und -choreographie durchführt. In diesem Schuljahr erhält er erstmals Unterstützung von der Referendarin Sarah Hidlmayer, die ihre Begeisterung für die beeindruckenden Choreographien entdeckt hat. Der Startschuss für die Schüler AG fiel bereits im vergangenen Schuljahr, als sich sechs Schülerinnen und ein Schüler des beruflichen Gymnasiums wiederholt dafür einsetzten, eine solche AG ins Leben zu rufen. Seitdem erfreut sie sich großer Beliebtheit bei den Teilnehmern*innen, in diesem wie auch im vergangenen Schuljahr.

"Chefin im Handwerk" – Roadshow zu Gast bei der Jean-François-Boch-Schule (16.09. - 04.10.2019)

IQ vor Ort in Merzig, die Kreisstadt Merzig, die Gleichstellungsstelle des Landkreises Merzig-Wadern und die Jean-François-Boch-Schule Merzig präsentieren vom 16. September bis zum 4. Oktober 2019 die interaktive Ausstellung „Chefin im Handwerk“. Durch mehrere Veranstaltungen werden junge Frauen die beruflichen Perspektiven einer Selbständigen im Handwerk aufgezeigt. Den Anfang bildete eine Talkrunde mit Handwerksunternehmerinnen und Fachleuten. Der hauptamtliche Beigeordnete der Kreisstadt Merzig Dieter Ernst und Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich freuten sich über das rege Interesse der gut 50 Besucherinnen.

Zwar sind Frauen im Handwerk und speziell auch in Führungspositionen im Handwerk nach wie vor unterrepräsentiert, jedoch tragen sie bereits heute entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg von Handwerksunternehmen bei, und das nicht nur in typischen Frauenberufen. Leider stellen sich viele Handwerksberufe auch heute noch als klassische ‚Männerdomänen‘ in der Öffentlichkeit dar, und die mangelnde Präsenz von Frauen ist nicht zuletzt Folge fehlender Vorbilder.

Das Ziel der Aktionstage und der Roadshow ist es, mehr junge Frauen – insbesondere auch mit Migrationshintergrund – für Führungspositionen im Handwerk zu begeistern und sie für das Handwerk zu begeistern, wo Frauen beispielsweise als Unternehmenschefin oder Meisterin maßgeblich Verantwortung tragen und übernehmen.

In mehreren Veranstaltungen werden weibliche Vorbilder vorgestellt und Wege aufgezeigt. Genau hier setzt auch die Roadshow an. Durch die innovative und deutschlandweit wandernde Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird das Thema „Chefin im Handwerk“ medial sichtbar und interaktiv erfahrbar.

Die Aktionstage wurden eröffnet mit einer TalkrundeModerierten Veranstaltungen bieten zudem ein interessantes Rahmenprogramm: lokale Vorbilder und Chefinnen stellen sich in einer Talkrunde vor, Fachleuten diskutieren über wichtige Fragen und auch zum Thema ‚Existenzgründung‘ wird in Form von Praxisbeispielen informiert. Außerdem werden ganz spezifische Aspekte von Frauen in Führungsrollen, Karrieren im Handwerk, Frauen mit Migrationshintergrund und auch die entsprechenden Zukunftschancen in den einzelnen Gewerken für junge Frauen thematisiert.


Hinweis:

30. September 2019, 18 Uhr:

Infoveranstaltung „Existenzgründung im Handwerk“

mit dem IQ Gründungsbüro Saarland, der Gründungslotsin für Migrantinnen und Migranten und der Modedesignerin Avesta Isso

Staffel-Triathlon der Kommunen in Lebach 2019: Unsere Schule war wieder dabei! (07.09.2019)

Wie in den vergangenen Jahren war die Jean-François-Boch-Schule erneut beim 8. Staffeltriathlon der Kommunen an 07.09.2019 in Lebach mit am Start. Bei dieser Veranstaltung gilt es, einen Triathlon aus 200m Schwimmen, 15 Km Mountainbike fahren und 5,5 km Laufen in Form einer Staffel mit drei Starter*innen zu bewältigen.

Die Jean-François-Boch-Schule stellte mit vier Teams einen bunten Mix aus Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleiter und Schulsekretärin.

Die beiden Männermannschaften konnten sich im 54 Mannschaften starken Feld im ersten Viertel behaupten: Das Schülerteam BBZ Merzig 1 mit Philipp Schauer (Schwimmen), Jannik Jacobs (Rad), und Fabian Kettern (Laufen) erreichte den Rang 9 und das Lehrer-Schulleiter-Team (Markus Schreier, Fabian Schiffer und Andreas Nikolaus Heinrich) belegte den 11. Platz. Das Lehrerinnen-Schülerin-Team BBZ Merzig 4 mit Yvonne Puster, Lea Feilen und Carina Altmeyer erreichte den dritten Platz in ihrer Kategorie. In der Mixed-Wertung kamen Sabine Hoffeld, Eric Biehler und Jürgen Laux auf den zweiten Platz.

Besuch Herr Shefi – Holocaust-Überlebender (28.06.2019)

„Ihr seid nicht dafür verantwortlich, was passiert ist. Aber ihr seid dafür verantwortlich, dass es nicht vergessen wird und man daraus lernt!“ Mit diesen Worten erläuterte der israelische Holocaustüberlebende George Shefi bei seinem Besuch am 28. Juni 2019 an der Jean François Boch Schule in Merzig den Schülerinnen und Schülern der 12er-Geschichtskurse, warum es wichtig ist, die Zeit der Jahre 1933 bis 1945 nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dabei nutzte er das Zeitzeugengespräch mit den Jugendlichen, um die Folgen der wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Exklusion einer Bevölkerungsgruppe, in seinem Fall der Juden, an seinem persönlichen Beispiel zu präsentieren.

George Shefi, der als Georg Spiegeglas 1931 in Berlin als Sohn einer Österreicherin und eines Russen geboren wurde, erlebte die Anfangsjahre des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland bis zur Reichspogromnacht 1938 aus nächster Nähe mit. Als Angehöriger der von den Nationalsozialisten zunehmend verfolgten jüdischen Bevölkerungsgruppe war er dabei dem immer stärker werdenden Verfolgungsdruck durch die Obrigkeit und die Gesellschaft in Deutschland ausgesetzt. Nach dem Gewaltexzess vom 9. November 1938, als in Deutschland zahlreiche Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäft geplündert und jüdische Mitmenschen verhaftet und ermordet wurden, gelang es der Familie Shefi, George in einem vom Erzbischof von Canterbury organisierten Kindertransport nach England zu bringen. Dabei musste er seine engsten Angehörigen in Deutschland zurücklassen – ein Abschied für immer, da diese später im Vernichtungslager Ausschwitz ermordet wurden.

Shefi berichtete im Gespräch besonders eindrucksvoll von den Fluchterfahrungen, die ihn für sein weiteres Leben prägen sollten. Getrennt von der Familie in Deutschland und ohne Sprachkenntnisse musste er sich in einer für ihn völlig fremden Welt zurechtfinden. Er erzählte von den alltäglichen Lebensumständen in England, von der Aufnahme bei einem Onkel in Amerika gegen Ende des Krieges und der Übersiedlung nach Israel, das seine neue Heimat werden sollte. Dabei verknüpfte er die Erzählungen immer wieder mit persönlichen Anekdoten und verstärkte sie im Anschluss mit Fotografien aus dem eigenen Familienalbum. Den Schülerinnen und Schülern gab es zum Abschluss für den weiteren Lebensweg mit, dass sie sich nicht schuldig fühlen müssen für das, was vor 80 Jahren in Deutschland geschah, sie dennoch aber die Aufgabe haben, die Erinnerungen an diese Zeit aufrecht zu erhalten und Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.

Abschluss Handelsschule 2019

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten die diesjährigen Absolventen der Handelsschule ihre Abschlusszeugnisse, welche auch den Mittleren Bildungsabschluss ausweisen. Durch den Besuch der zweijährigen Berufsfachschule haben sich die jungen Menschen auf eine kaufmännische Berufsausbildung oder den Besuch der Fachoberschule Wirtschaft vorbereitet. Auch der direkte Übergang in das berufliche Oberstufengymnasium der Jean-François-Boch-Schule ist möglich, wenn der Notendurchschnitt entsprechend gut ausfällt.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich, Abteilungsleiter Torsten Rehlinger sowie die Lehrkräfte Nina Ludwig, Lisa Colbus und Dominick Gergen gratulierten den Absolventinnen und Absolventen für den erfolgreichen Abschluss. Nina Ludwig beleuchtete in einem Redebeitrag die zurückliegenden beiden Schuljahre, die nun mit dem Abschlusszeugnis besiegelt werden, und dankte den Schülerinnen und Schülern für das gute Miteinander.

Im einzelnen haben den Abschluss erreicht:

Gül-Bahar Akan, Tim Benning, Julie-Christine Brandt, Cindy Brill, Fabio Catalao, Arno Da Silva Poças-Klein, William-John Eckardt, Leyla El-Hassan, Nina Houtsch, Donard Idrizi-Muqolli, Mike Janikowski, Justin Johannes, Victoria Elizabeth Kiefer, Steven Kran, Nico Lempas, Qing Long Li, Kerem Okatar, Alexander Oliveira Mendes dos Santos, Leo Reichert, Nico Frank Scholer, Alexander Stehly, Justine Steinmetz, Mathias Strupp, Ahmad Tahhan, Elisa Urig, Johanna Wehner und Julie Wiegert

Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 2,1 war die Schülerin Leyla El-Hassan.

Ausbildung für junge Geflüchtete in den Bereichen Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege

Der Bedarf an Fachkräften in Pflegeberufen ist groß, vor allem steigt die Nachfrage nach ambulanter und häuslicher Betreuung in den Bereichen Hauswirtschaft und Pflege.
Ein Tätigkeitsbereich mit guten Berufsaussichten – auch für junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.

Bereits seit 2003 vermittelt die Jean-François-Boch-Schule in der Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) eine berufliche Qualifikation in den Bereichen Haushaltsführung, Ernährung, Pflege und Betreuung von Senioren und Behinderten.

Um auch junge Geflüchtete verstärkt in diesem Bereich auszubilden, nimmt die HAB am Modellprojekt INGE (Integration und Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen) teil, das von saaris e.V. koordiniert und durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert und begleitet wird.
Schülerinnen und Schüler der HAB mit Flucht- und Migrationshintergrund erhalten ab dem kommenden Schuljahr eine intensive Sprachförderung bis zum Niveau B2 des GeR mit speziellem Schwerpunkt auf sprachlicher Handlungskompetenz in Pflegeberufen. Zudem finden eine intensive Begleitung und Betreuung bis zum Schulabschluss bei allen Fragen rund um den Schul- und Praktikumsalltag statt. Diese umfasst beispielsweise Unterstützung bei der Praktikumssuchte, bei Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Hilfestellung bei der Beantragung finanzieller Förderung.

Mit erfolgreichem Abschluss der 2,5jährigen schulischen Ausbildung verfügen die Schülerinnen und Schüler über eine Qualifikation für eine berufliche Tätigkeit in der stationären und ambulanten Pflege, im hauswirtschaftlichen Bereich sowie in Privathaushalten. Zudem können sie mit einem bestimmten Notenprofil den mittleren Bildungsabschluss erwerben und verfügen dann über eine ideale Vorbereitung für eine Ausbildung in pflegerischen, hauswirtschaftlichen oder medizinischen Berufen.

Weitere Informationen zur Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB):

http://www.bbz-merzig.de/broschueren/bro-hab.pdf

Abschlussfeier der Abiturienten 2019 unter dem Motto: „Circus Abigalli – Die Stars verlassen die Manege“ (22.06.2019)

Unter dem Motto „Circus Abigalli – Die Stars verlassen die Manege“ fanden am Samstagabend, 22.06.2019, die Feierlichkeiten der Abiturienten 2019 in der Stadthalle in Merzig statt: 34 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife.

Alle anwesenden Absolventen strahlten glücklich, da auf das finale Ziel „Abitur“ drei Jahre lang hingearbeitet wurde; heute Abend erhielten alle endlich den Lohn für ihr hartes Arbeiten.

Durch das Programm führten die Abiturienten Emma Scheid und Alex Jilke.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch „Shape of you“ vom Chor um Frau Spanier und Herrn Seiler.

Die diesjährige Eröffnungsrede hielt Frau Landrätin Daniela Schlegel Friedrich.

Neben Begrüßungen und der Abschlussrede des Schulleiters Andreas N. Heinrich, folgte die Ansprache der diesjährigen Tutoren Frauke Struckmeier-Möller, Ulrich Seiler und Dieter Schumacher, um ihre Absolventen würdevoll ins „Leben“ zu entlassen; im Anschluss gab es die lang ersehnten Abschlusszeugnisse durch die drei Tutoren.

Im weiteren Verlauf der Feier wurden die Besten des Abends geehrt: Unter den 34 Schülerinnen und Schülern setzten sich Daniel Probst (Oberstufengymnasium, Bereich Gesundheit und Soziales) und Matthias Prim (Oberstufengymnasium, Bereich Wirtschaft) als die Besten durch; Daniel Probst als Allerbester seines Jahrgangs erhielt auch vom Schulförderverein einen Buchpreis.

In den jeweiligen beruflichen Profilfächern, den sogenannten Erweiterungskursen, überzeugten mit besten Ergebnissen im Fach Gesundheit Daniel Probst, im Fach Pädagogik/Psychologie Sofie Zimmer sowie im Fach BWL Theresa Frank.

Die nachfolgende Schülerrede hielt Marleen Burger. Es folgte ein kurzer Rückblick auf die gemeinsame Abiturzeit, in denen alle als Gruppe viel erlebt und gemeistert haben.

Danach bot die Tanzgruppe einen Tanz auf „Get Lucky“ und der Chor später sang „Sweet Dreams“.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung freuten sich alle, bei netten Gesprächen den Abend ausklingen zu lassen und das bestandene Reifezeugnis gebührend zu feiern.

Abschlussfeier der Fachoberschüler Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft 2018 (21.06.2019)

Am Freitagabend, 21.06.2019, fanden die diesjährigen Feierlichkeiten für alle Fachoberschulabsolventen 2019 in der Stadthalle in Merzig statt.

131 Schülerinnen und Schüler erhielten in diesem Jahr das Zeugnis der Fachhochschulreife.

Die Stadthalle füllte sich gegen Abend schnell mit elegant gekleideten jungen Menschen und ihren Verwandten und Freunden - alle gelöst und glücklich strahlend - mit der Vorfreude auf das lang ersehnte Zeugnis der Allgemeinen Fachhochschulreife.

Monatelang stand diese zentrale Prüfung im Raum, gefolgt von Ängsten, dem Lernstress und der Sorge, die Prüfung nicht zu schaffen. Doch an diesem Abend durften alle Absolventen die Früchte ihres langen Lernens ernten.

Durch die Feierlichkeiten moderierten Heidi Saad und Sven Fontaine.

Michelle Leya leitete zu Beginn mit „I don`t wanna be you“ in die Feierlichkeiten ein.

Im Anschluss daran wurden die Besten geehrt: Unter den 131 Schülerinnen und Schülern setzten sich Jan Benzschawel und Christopher Beiling aus der FOS Technik mit dem besten Notendurchschnitt aller FOS-Absolventen durch. Beide wurde auch als Allerbeste vom Schulförderverein geehrt.

Die Beste in der Fachoberschule Wirtschaft war Josefin Kaufmann, beste Absolventin der FOS Gesundheit und Soziales war Leonie Schubert.

In den jeweiligen Fachdisziplinen überzeugten mit besten Ergebnissen Lea Jäger (Gesundheit/Pflege), Jan Benzschawel und Christopher Beiling (naturwissenschaftliche Fächer einschließlich Technologie) und Greta Josutis (BWL, Rechnungswesen und VWL).

Es folgte „My Way“ – gesanglich interpretiert durch Sven Fontaine.

Nun erhielten die Absolventen endlich ihre lang ersehnten Zeugnisse:

Zuerst waren die Absolventen der FOS Technik an der Reihe; es folgte die Ausgabe der Abschlusszeugnisse der FOS Wirtschaft.

Anschließend sang Heidi Saad „Wie soll ein Mensch das ertragen.“.

Danach bekamen alle Fachoberschüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales ihre Zeugnisse, gefolgt von Bildercollagen und Videoauszügen der vergangenen zwei Schuljahre.

Danach hielt Sven Fontaine die Schüler-Abschlussrede. Er betonte, dass am heutigen Abend alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge hier in der Stadthalle stehen würden, da es ein Abschied ist – ein Aufbruch zu etwas Neuem. Er appelliert an alle, dafür Mut zu zeigen und etwas zu riskieren.

Für Stimmung sorgte gegen Ende die Lehrerband um Yvonne Puster, Arno Kloster, Gerhard Klentsch und Thomas Kreutzer mit einem Song von CCR „Proud Mary“.

Die Veranstaltung klang nach dem offiziellen Teil im Foyer der Stadthalle gemütlich aus.

Besuch des Goethehauses in Frankfurt am Main (19.06.2019)

Am Mittwoch, 19.06.2019, besuchten die Deutschkurse des Oberstufengymnasiums 12 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Baluktsian, Frau Schulien und Frau Reinert die Stadt Frankfurt am Main. Der Besuch des Goethehauses, dem Eltern- und Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, stand auf dem Programm.

Gegen elf Uhr erreichte die Gruppe das Goethehaus und startete mit einer Führung durch das ehemalige Wohnhaus. Dabei erfuhren alle - neben interessanten Fakten über das Leben der Familie Goethe - auch bemerkenswerte Einblicke in das Leben der Bevölkerung im 18. Jahrhundert. Es folgte zudem eine Kurzführung zu Werksentstehung und Rezeptionsgeschichte „Faust I“.

Johann Wolfgangs Mutter gebar sieben Kinder, von denen nur Johann Wolfgang und seine Schwester das Erwachsenenalter erreichten. Doch auch seine Schwester starb im Alter von nur 27 Jahren bei der Geburt ihres zweiten Kindes. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Goethe bestand aus vier Stockwerken und dem Dachgeschoss. Jedes Stockwerk hatte eine Größe von 140 qm, wobei das Treppenhaus ein Viertel der Gesamtfläche einnahm. Dies zeigte in der damaligen Zeit den Reichtum einer Familie. So bestand das Erdgeschoss z. B. aus Empfangszimmer, Esszimmer und Küche. In der Küche bestaunten alle die `original´ Wasserpumpe, die zum hauseigenen Brunnen führte. Solch eine Pumpe hatten in dieser Zeit nur die wohlhabendsten Bürger. Das zweite Stockwerk diente ausschließlich zum herrschaftlichen Gästeempfang. Besonders erstaunlich war, dass Johann Wolfgang um die 200 Hemden besaß und auch an kompletten Bettgarnituren mangelte es der Familie nicht. Sie besaßen um die 140 Stück. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Goethes nur drei Mal im Jahr ein Waschtag ausgerichtet wurde. Die übrigen Stockwerke dienten als Wohnräume für die Familie, das Dachgeschoss war für das Hauspersonal vorgesehen. Bemerkenswert war neben anderen alten Möbeln eine Standuhr mit vollkommen mechanischem Antrieb, die aber dennoch neben der sekundengenauen Uhrzeit gleichzeitig die Jahreszeit, den Tag, das Datum, den Mondkalender und viele weitere Informationen anzeigte. Zum Abschluss wurde das “Dichterzimmer“ dargeboten. Dieses Zimmer gehörte Johann Wolfgang Goethe, bis er für sein Studium umzog. In diesem Zimmer entstanden Meisterwerke wie “Götz von Berlichingen“ und “Die Leiden des jungen Werthers“. Außerdem befand sich im Nebenzimmer sein Puppentheater, welches ihm schon im Kindesalter die Liebe zum Theater näherbrachte. Weitere Besonderheiten waren ein fortschrittliches Heizsystem und die große Privatbibliothek des Vaters.

Nach der Führung durch das Haus wurden in einem Vortrag über den historischen Faust interessante Parallelen zur bereits gelesenen Lektüre “Faust 1 – Der Tragödie erster Teil“ aufgezeigt. Thematische Schwerpunkte bildeten die Kindsmörderin Susanna Brandt und der Alchemist Faust.

Nach diesen überaus interessanten Eindrücken ging es dann für alle in die Frankfurter Innenstadt: Einige gingen ausgiebig shoppen, wiederum andere Schüler erkundeten die Stadt bei leckerem Burgeressen.
“Das war ein schöner und informativer Ausflug“ stimmten alle, einschließlich der Lehrerinnen, zum Ende überein.

Experiment: Nachhaltig durch den grünen Kreis

Am Donnerstag, den 13.06. stiegen 13 unerschrockene Schüler*Innen des Seminarfachs „Gesunder Geist in gesundem Körper“ sowie des E-Kurses „Gesundheit“ der zwölften Klassenstufe des Beruflichen Oberstufengymnasiums mit den Lehrern Maik Bösen und Eric Biehler in Merzig in den Bus, um zu einem nachhaltigen Experiment aufzubrechen: In zwei Tagen waren 36 km Fußweg über den Saar-Hundsrück-Steig von Perl nach Mettlach zurückzulegen. Dazu kein fließendes Wasser, keinen Strom und die Übernachtung im „Niemandsland“ zwischen Hellendorf und Büschdorf.

Die Wanderung begann im beschaulichen Weinort Perl und nach kurzem, aber steilen Anstieg gab es bereits die erste Pause bei herrlicher Aussicht über das Dreiländereck. Es folgten schmale, steile Pfade, die ziemlich anstrengend und teilweise verwirrend waren. Dabei ging kreuz und quer über den Hammelsberg und schließlich an der französischen Grenze auch einmal im Kreis. Nach dem Motto: „Jeder Schritt hält fit“ bzw. „Jeder Gang macht schlank“ und mit den malerischen Kühltürmen von Cattenom im Blick, konnte das jedoch der Stimmung keinen Abbruch tun. Die letzten Zweifler wurden schließlich durch den herrlichen Anblick der wilden Orchideen (mehr oder weniger) besänftigt.

Danach ging es abwechselnd durch Felder, Wälder und über Wiesen bis kurz vor Borg. Hier lud eine kleine Bank zu Mittagspause mit Essen und Trinken ein. Als erstes Anzeichen der Erschöpfung wurde die Straßenkreuzung mit Rucksäcken und daneben liegenden Wander*Innen völlig belagert, welches meist zu Belustigung und teilweise zum Unmut der lokalen Bevölkerung führte, welche diese Feldwege offenbar als Abkürzung nach Eft nutzt. Herr Bösen zauberte aus seinem Rucksack einige Becher hervor und in kurzer Zeit war der „Cup-Song“ einstudiert. Jedoch drängten die Pollenallergiker zum Aufbruch, da der Rastplatz komplett von Getreidefeldern umgeben war.

Etwas erholt, aber nun schon mit müden Füßen ging es auf das letzte Teilstück über den Villa-Borg-Trail (und die Nutzung der sanitären Anlagen der Villa Borg), zum nur noch wenigen Kilometer entfernten Büschdorf. Nach insgesamt etwa 20 Kilometern und einigen Aufgaben von Herrn Sportlehrer Maik Bösen war die erste Etappe gegen 17 Uhr geschafft.

Inmitten von Wald und Wiesen (vielen Dank hier an die Gemeinde Perl für die Erlaubnis!) wurde das Nachtlager mit Zelten, improvisiertem Schwenkgestell, gesammeltem Holz und rudimentären Bänken aufgebaut. Das unerwartete Gewitter zog schnell vorüber. Es folgte ein kurzweiliger Abend bei Musik, verschiedenen Spielen, Grillen und Stockbrot (mit Kräutern bzw. Knoblauch) und so waren die „Strapazen“ des Tages schnell vergessen. Es folgte eine kurze Visite von Herrn Schulleiter Andreas Heinrich, welcher sich vom einfach-rustikalen Aufbau des Zeltlagers überzeugen konnte.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr wurde die Gruppe und die benachbarte Froschsippe von den sanften Klängen der Punkband „The Offspring“ aus dem Schlaf geweckt und nach kurzem Frühstück war der Zeltplatz wieder so ordentlich, wie am Tag zuvor. Eine weitere Aufgabe aus dem unerschöpflichen Fundus von Herrn Bösen und einigen Versuchen auf der mitgebrachten Slack-Line waren schnell gemeistert und schon ging es auf das zweite Teilstück via Tünsdorf und Orscholz nach Mettlach. Die Müdigkeit des ersten Tages, kombiniert mit der schwülen Wärme sowie des hohen Wandertempos der hier nicht namentlich genannten Orscholzerin mit den Initialen K.G. begann an der Moral der Wandergruppe zu nagen, sodass der herrlich Ausblick über Nohn, von der Lourdes-Grotte in Obertünsdorf aus (welche während der Wanderung mehrfach von Lehrer Biehler mit Vorschusslorbeeren belegt worden war), nicht so recht gewürdigt wurde.

Weitere Hindernisse stellten sich der heroisch wandernden Gruppe entgegen: Finstere Mitarbeiter der „Neumühle“ versuchten mit entrückten Blicken, blanken Füße in Zehenlatschen und unverständlich formulierten Hinweisen, den Fortgang der Wanderung zu behindern. Pollen bereiteten den Allergikern wieder Mühe und dann fand sich im Wandergepäck zunehmend ungesunder Proviant, voll von kurzkettigen Zuckern samt künstlicher Farb- und Aromastoffen, welche den Zähnen und der Bauspeicheldrüse zusetzten.

In Orscholz verkleinerte sich die Gruppe aus verschiedenen Gründen ein wenig und es ging weiter zum Aussichtspunkt Cloef und schließlich durch den Wald hinunter nach Mettlach. Gestärkt durch ein Eis und mit nun 36 km in den Beinen kam es dann noch zu einen Show-Down der besonderen Art: Der Zug nach Merzig fuhr ausnahmsweise auf dem gegenüberliegenden Gleis ab und so arteten die letzten Meter zu einem furiosen Sprintfinale entlang des Mettlacher Bahnhofs aus. Die Sieger im Zug hießen: „Seminarfach 1“ und „E-Kurs Gesundheit“.

Ein Stück Erinnerungsarbeit: Ein Gedenkstein mit bedeutungsvoller Inschrift

In Zusammenarbeit mit der CEB-Akademie haben Schülerinnen und Schüler der Jean-François-Boch-Schule letzte Woche am Tag der offenen Gesellschaft gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten Stephan Toscani und einigen Gästen einen Gedenkstein mit der bedeutungsvollen Inschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar" enthüllt. Dieser soll an die NS-Zeit erinnern. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler ein Demokratiegespräch organisiert und sich somit bei leckeren selbstgebackenen Waffeln, Kaffee und erfrischenden Getränken in den Räumlichkeiten der CEB ausgetauscht.

Die teilnehmenden Klassen waren das S/BGS-1, das T-BGJ-2 und der Grundkurs Geschichte. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler durch Frau Barth, Frau Gimmler, Herrn Steinborn, Herrn Dornhöfer und Herrn Klensch.

Tag der offenen Tür im Einzelhandel an der Jean-François-Boch-Schule (24.05.2019)

Am Freitag, den 24.05.2019, gestalteten unsere Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres, Verkäufer Klasse 11, sowie unsere Auszubildenden des dritten Jahres, Kaufleute im Einzelhandel, den ersten Tag der offenen Tür im Einzelhandel an unserer Schule. Neben Ausbildungsbetrieben nahmen auch Klassen unserer Handelsschule, Fachlehrer sowie Mitglieder des Prüfungsausschusses an der Veranstaltung teil.

Die Auszubildenden präsentierten an „Thementischen“ Lerninhalte aus dem Lehrplan sowie Ergebnisse von durchgeführten Projekten: die Ausrichtung des Adventscafés 2017, die Erstellung von Business-Plänen mit eigenen Geschäftsideen, französische Geschäfts- und Produktvorstellungen, Angebotsvergleiche zu verschiedenen Nahrungsmitteln, die jährliche Falschgeldschulung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank und die Durchführung des Visual-Merchandising Workshops in Kooperation mit dem Modehaus Ronellenfitsch, Gate 16 und FZwo. Neben den zahlreichen Themen stellten einige Auszubildende „live“ Produkte aus den Betrieben vor.

Im „Gesundheitsraum“ demonstrierte Sportlehrer Maik Bösen Techniken des Bückens, Hebens und Tragens genauso wie gymnastische Lockerungsübungen am Arbeitsplatz. Die Teilnehmer dieses kurzen Bewegungsprogramms waren begeistert!

Ein attraktiver Werkzeugkoffer für eine Maler- und Lackiererin

Im Rahmen des Programms „Du hast es drauf – zeig‘s uns!“ unterstützt die Sto-Stiftung bundesweit talentierte und motivierte Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk. Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Förderwettbewerb sind der Notendurchschnitt und die sozialen Kompetenzen der Schüler. Zu den 100 Stipendiaten gehörte in diesem Jahr Jana Kiefer aus Merzig, die derzeit das dritte Ausbildungsjahr zur Malerin und Lackiererin an unserer Schule absolviert. Als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen durfte sie sich über den grünen Werkzeugkoffer der Sto-Stiftung freuen, der mit hochwertigem Malerwerkzeug der Firma Storch ausgestattet ist. Zudem erhielt sie mehrere Fachbücher, die ihr zur optimalen Vorbereitung auf die Gesellenprüfung dienen.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich würdigte die besonderen Leistungen der Schülerin und resümierte: „Schüler wie Jana Kiefer fungieren als Multiplikatoren und motivieren andere, sich für eine Ausbildung im Handwerk zu entscheiden.“ Des Weiteren lobte er das Engagement der Fachlehrkräfte – insbesondere das von Studienrat Edgar Hoff, der in den vergangenen Jahren immer wieder die Teilnahme von Schülern der Jean-François-Boch-Schule für das Förderprogramm initiierte. Die Schulleitung und die Kollegen der Malerabteilung wünschten der Schülerin für die bevorstehende Gesellenprüfung viel Erfolg. Auf die Frage nach ihren beruflichen Zielen gab Jana Kiefer an, dass sie nach dem Erwerb ihres Gesellenbriefs zunächst als Malerin in ihrem Ausbildungsbetrieb Maler Weber in Besseringen tätig sein wolle, um weiterhin berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Zu gegebener Zeit könne sie sich vorstellen, die Meisterausbildung zu absolvieren.

Zugang zur Berufsausbildung für junge Geflüchtete

Landkreis, Saarland und EU fördern Kompetenzzentrum an der Jean-François-Boch-Schule

Im Beisein von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich wurde am Merziger Berufsbildungszentrum, der Jean-François-Boch-Schule, ein Kompetenzzentrum für berufliche Erprobung und Qualifizierung potentieller Auszubildender in kleinen und mittleren Betrieben eröffnet. Hier sollen künftig jugendliche Geflüchtete auf eine Berufsausbildung in den Bereichen Pflege, Handel, Touristik und Körperpflege vorbereitet werden. Schlegel-Friedrich misst dieser Investition sowohl wirtschaftsfördernde als auch sozialpolitische Bedeutung zu. Die berufliche Integration von Geflüchteten sieht sie als wichtige Aufgabe aller Akteure der beruflichen Bildung.

Die Errichtung des Kompetenzzentrums war möglich geworden, nachdem die Europäische Union – im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) –, das Saarland und der Landkreis Merzig-Wadern Mittel zur Finanzierung von Kompetenzzentren an beruflichen Schulen bereitgestellt hatten. Investitionen zum Ausbau der öffentlichen Berufsbildungszentren zu Innovations- und Zukunftszentren werden im Rahmen des Programms Investitionen in Wachstum und Beschäftigung zu 50 % aus EFRE-Mitteln kofinanziert, jeweils 25 % kommen aus Landesmitteln und dem Landkreishaushalt. Für dieses Projekt wurden mehr als 40.000 € eingebracht, um die Lernausstattung in den genannten Wirtschaftsfeldern zu erneuern und auszuweiten. So wurde der Trainingsraum für die Kranken- und Altenpflege mit moderner Pflegetechnik ausgestattet, eine mobile Einheit für den Einsatz von Tablets im Unterricht beschafft und der Bereich der Textil- und Wäschepflege modernisiert. Letzterer ist Bestandteil der Vorqualifizierung für Gastronomie- und Hotellerieberufe, ein wesentlicher Wachstumsmarkt des Landkreises.

„Mit dieser Investition“, resümiert Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, „trägt der Landkreis dazu bei, den Fachkräftenachwuchs für kleine und mittlere Unternehmen zu sichern.“ Gleichzeitig sei es gesellschaftlich und sozialpolitisch wichtig, jugendlichen Geflüchteten eine berufliche Perspektive in der Region aufzubauen. An der Jean-François-Boch-Schule haben in den vergangenen Jahren bereits mehr als zweihundert Jugendliche mit Fluchtbiographie unterschiedliche Schulformen durchlaufen. Gerade die Zuführung zur dualen Berufsausbildung hat sich dabei als bedeutsame Schwelle erwiesen. Vor diesem Hintergrund zeigt sich Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich dankbar für die weitere Investition an seiner Schule, die sich nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft des Kreises mehrfach bezahlt machen wird.

Weitere Informationen:

www.boch.schule

www.merzig-wadern.de

Knaxx Sportfest 2019 und wir waren dabei!  (09.05.2019)

Beim diesjährigen Knaxx Sportfest waren wieder zwei Klassen unserer Schule zur Unterstützung und Betreuung von verschiedenen Sport- und Spielstationen dabei. Die beiden Klassen T-VK 1.1 und S-SPF10.2 waren am Veranstaltungstag von 8.00 bis 13.00 Uhr mit den Sportlehrern Fabian Schiffer und Maik Bösen im Blättelbornstadion und trafen dort auf viele motivierte und sportbegeisterte Drittklässler aus unserem Landkreis. Die Aufgaben für unsere Schülerinnen und Schülern bestanden im Auf- und Abbau der ihnen anfänglich zugeteilten Spielstationen, der Anleitung und Vermittlung der jeweiligen Spielidee sowie der Interaktion mit den jeweiligen Grundschülern, die im steten Wechsel von Station zu Station zogen. In Kooperation mit Betreuungsschülerinnen und -schülern des Gymnasiums am Stefansberg gelang eine tolle Zusammenarbeit. Besonders unsere geflüchteten Schülerinnen und Schüler der VK-Klasse profitierten von diesem Schultag, da sie durch ihren Einsatz ihr Sprachniveau nochmals verbessern konnten.

Kursfahrt nach Paris (29.-30-04.2019)

Ici, une petite rétrospective de notre voyage.

Am Montagmorgen, dem 29.04.2019 fuhren wir (Französischkurse Ogym 11 und 12) mit unserer Lehrerin Frau Mügge und Frau Menke mit dem ICE nach Paris. Nach der Ankunft bekamen wir Zeit, das Forum Les Halles zu erkunden. Danach sahen wir die Notre Dame und den Louvre. Zeit zum Shoppen hatten wir auf den Champs-Élysées. Einige von uns sind auf den Arc de Triomphe gegangen, von dem man eine schöne Aussicht über Paris hat. Quelle belle ville! Nach einem leckeren, gemeinsamen Abendessen im Quartier Latin fuhren wir mit der Metro zum Eiffelturm. Alle waren vom hell leuchtenden Wahrzeichen von Paris sehr begeistert.
Am Dienstagmorgen stand der Besuch der Basilika Sacré-Cœur auf dem Programm. Den Mittag verbrachten wir im Quartier Opéra. Dort gab es die Möglichkeit zum Bummeln. Wir saßen lange in der Sonne auf den Treppen vor der Opéra und hörten einem Musiker zu. Charme parisien!
In kurzer Zeit haben wir sehr viel von der Stadt gesehen. Dank der guten Organisation hatten wir zwei sehr schöne Tage in Paris.

Paris- mon cœur est à toi.

Zoé Franzen

 

Mottowoche der Fachoberschüler 12 (08. - 14.04.2019)

Vom 08.04.-12.04.2019 fand die Mottowoche der Fachoberschüler unserer Schule statt.

Tag 1: Schlafanzug

Tag 2: Bad Taste

Tag 3: Geschlechtertausch

Tag 4: Kindheitshelden

Tag 5: Malle Party.

Allen Fachoberschülern eine schöne Lernphase und eine erfolgreiche Prüfung.

Globales Klassenzimmer – ein Projekt für Schulen

Das ZDF hat in seiner Sendung „heute+“ von der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. mit unserer Schule und dem globalen Klassenzimmer berichtet.

Studienrätin Dr. Daniela Schmitz besuchte mit ihrer Klasse Anfang April das oben genannte globale Klassenzimmer in Saarbrücken.

Hier sollen geografische Grenzen überwunden, Wissen vermittelt und über Vorurteile aufgeklärt werden. In Live-Video-Gesprächen kann mit Schülern anderer Länder über ihr Leben und über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen gesprochen werden. Aktuell ging es bei uns um einen Chat mit Schülern aus dem Senegal, in dem Stereotypen bzw. Klischeedenken durchbrochen werden sollten.

Ein tolles Projekt, das den Schülern unserer Schule viel Spaß gemacht hat. Vielen Dank an Johannes Weller, Regionalkoordinator des „Chat der Welten“ im Saarland.

Osterfrühstück des Schulfördervereins (10./11.04.2019)

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Schulförderverein sein alljährliches Osterfrühstück: Am 10. und 11.04.2019 wurden an den beiden Schulstandorten Käse- und Wurstbrötchen zu schülerfreundlichen Preisen verkauft.

Der Schulförderverein dankt allen, die sich an dieser Veranstaltung beteiligt haben. Vielen Dank auch an all unsere Schüler, die das Osterfrühstück so rege besucht haben.

Spendenübergabe an Afrikaprojekt und die Aktion „Sternenregen“ (08.04.2019)

In einer kleinen Feierstunde übergaben Frau Bouillon und Frau Schackmann, stellvertretend für die Fachkonferenz Katholische Religion und Ethik, den Erlös des 3. Adventscafés an Frau Margret Berwian vom Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“ und an H. W. Heinzer von Radio Salü für die Aktion „Sternenregen“. Insgesamt erzielte unsere Schule mit dem Adventscafé 1400 €.

Der Verein „Afrikaprojekt Dr. Schales e. V.“ versucht seit 2001 durch den Initiator Dr. Hans Schales, die humanitäre Entwicklungshilfe im Land Zimbabwe zu fördern. Menschen in dem Land sollen in ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und Menschlichkeit gestärkt werden, damit sie eigenständig Lösungen entwickeln können. Schwerpunktmäßig wird in Schulprojekte und in Gesundheit im St. Luke`s Krankenhaus investiert.

Die Aktion „Sternenregen“ von Radio Salü richtet sich an besonders benachteiligte Kinder im Saarland. Seit 2004 wird durch Initiativen des Privatsenders Radio Salü und der saarländischen Kirchen versucht, Kindern in Not zu helfen.

Die geladenen Vertreter der jeweiligen Projekte erzählten den anwesenden Schülern von bereits stattgefundenen Projekten und bedankten sich für die Spenden in Höhe von jeweils 700€. Frau Berwian und H. W. Heinzer versprachen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird.

Teilnahme am Mathematik-Wettbewerb „Mathe mit dem Känguru“ (21.03.2019)

Am 21.03.2019 nahmen die drei Klassen unserer Einführungsphase BGym 11 erfolgreich am Mathematik-Wettbewerb „Mathe mit dem Känguru“ teil.

Dieser Wettbewerb findet einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in fast 80 teilnehmenden Ländern gleichzeitig statt und wird als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben. Damit hat der Multiple-Choice-Wettbewerb über 6 Millionen Teilnehmer weltweit.

Es ist eine Veranstaltung, die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen und die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen soll.

Die beste Schülerin der gesamten Einführungsphase in der Kategorie „die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig beantwortet“ ist Anne-Sophie Krämer (Preis: ein gelbes T-Shirt); die drei Besten der Klasse BGym 11.1: Jannick Jacobs, Maximilian Hein und Anne-Sophie Krämer.

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhielten eine Urkunde. Herzlichen Glückwunsch! Weiter so!

 

Immer auf dem neusten Stand (04.04.2019)

Am Donnerstag, den 4.4.19 hatte die Fachklasse Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik die Möglichkeit, in die neusten Trends in Sachen „smart Home“ Einblick zu nehmen.

Das Startup Unternehmen Frogblue, mit Sitz in München und einem Entwicklungszentrum in Kaiserslautern, stellte seine Technologie vor: eine Gebäudeinstallation mit einfachen Mitteln, ihren sogenannten „Fröschen“, die ein Haus in ein intelligentes Haus verwandeln.

Nach einem kurzweiligen theoretischen Teil konnten die Schüler sich an Simulationsmodellen von der Einfachheit der Programmierung überzeugen. Anhand verschiedener Beleuchtungsszenarien, die stellvertretend für Jalousien-Steuerung, Klima, Multimedia, Schließmechanismen, Sicherheit u.a. stehen, wurde das Prinzip der auf Bluetooth LE basierenden „Frösche“ vermittelt.

Ein rundum gelungener Workshop für alle Beteiligten.

Ein Dankeschön an die beiden Referenten Herrn Guggenmoos und Herrn Ostrochowski, sowie Herrn Bruns, der den Kontakt vermittelte.

Échange Franco-Allemand (28.03.2019)

Zum zweiten Mal in Folge besuchten Schüler der Jean-François-Boch Schule unsere französische Partnerschule, das Lycée des metiers entre Meurthe-et-Sânon, in Dombasle.

Nachdem die im Januar geplante Fahrt zunächst witterungsbedingt abgesagt werden musste, machten sich die Schüler der T-GS 10.1 am frühen Morgen des 28. März schließlich auf den Weg Richtung Frankreich. Begleitet wurden sie von ihrer Französischlehrerin Michelle Menke sowie von ihrem Techniklehrer Alexander Dornhöfer.

Nach einem herzlichen Willkommen in Dombasle mit Kaffee und Madelaines, lernten sich die Schüler zum ersten Mal persönlich kennen. Gleich danach bekamen sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, die Schule mitsamt ihren Werkstätten, Klassenräumen sowie Aufenthaltsräumen gezeigt. Anschließend folgten sie der Einladung zum Essen in der schuleigenen Kantine.

Mit zwei Bussen machten sich die französischen und deutschen Schüler dann auf den Weg Richtung Metz-Woippy. Dort wurde das Werk der Firma Claas besichtigt. Claas ist weltweit bekannt für seine Landmaschinen wie beispielsweise Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler und vieles mehr. In einem informativen Rundgang auf abwechselnd beiden Sprachen, wurde den visiteurs der Weg vom kleinsten Teil bis hin zur fertigen Maschine aufgezeigt.

Die interkulturelle Begegnung mit unseren französischen Freunden endete mit einem Gruppenfoto. Bis zu unserem Wiedersehen Ende Mai in Merzig verbleiben wir mit einem herzlichen à bientôt.

Erstes Deutsches Sportabzeichen in Gold an der Jean-François-Boch Schule!

Marleen Naemi Burger, Schülerin des OGym 13 2018/19, absolvierte das erste Deutsche Sportabzeichen in Gold mit Bravur!

„Im November 2018 habe ich Herr Heitz, meinen Sportlehrer, darauf angesprochen, ob er denn die Lizenz hat, das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen und glücklicherweise hat er diese. Ich wollte das Deutsche Sportabzeichen absolvieren, da es hilfreich für meine Bewerbung beim Bundeskriminalamt als Kriminalkommissarin ist. Man kann dort nämlich den Sporttest mit dem Deutschen Sportabzeichen in mindestens Silber ersetzen. Wir haben darüber geredet, welche Übungen ich machen werde und haben uns dann auf den 12. Januar 2019 geeinigt. Insgesamt muss man aus den Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination jeweils eine Übung so gut es geht absolvieren. Je nach Leistung bekommt man Punkte und dann je nach Gesamtpunktzahl das entsprechende Abzeichen.

Als dieser Tag kam, habe ich mich warm gemacht und vorbereitet. Danach ging es schon mit der Übung für die Kategorie Koordination los: Ich musste eine 360° Drehung um die eigene Achse aus dem Stand machen und am Ende Fest stehen. Die nächste Übung war ein Felgaufschwung am Reck, die ich absolvieren musste. Als vorletzte Übung, in der Kategorie Kraft, musste ich von einem Mini-Trampolin auf eine, durch drei Kästen erhöhte, Weichbodenmatte in ausgestreckter Arm-Stütz-Position springen und mich dann flach auf den Rücken auf die Weichbodenmatte fallen lassen. Die Übung zur Kategorie Schnelligkeit, ein 3000 Meter Lauf in maximal 16 Minuten für die höchste Punktzahl, habe ich durch den Frauenlauf am 07. September 2018 schon erledigt gehabt. Die Strecke war sechs Kilometer lang und so konnte ich die Hälfte der Zeit nehmen, um zu wissen wie lange ich für 3000 Meter gebraucht habe.

In allen vier Übungen habe ich die volle Punktzahl erreicht und somit auch die höchste Gesamtpunktzahl, was für mich bedeutete, dass ich das Deutsche Sportabzeichen in Gold absolviert habe. Dementsprechend kann ich mich auch sehr gut beim Bundeskriminalamt als Kriminalkommissarin nach meinem Auslandsjahr, welches ich nach meinem Abitur hier an der Schule beginnen werde, bewerben.

Am 27. Februar fand schließlich die Verleihung der Urkunde und des Abzeichens durch Herr Heitz statt.

Ich bedanke mich herzlichst einerseits bei der Schule und der Schulleitung für die Unterstützung und andererseits auch bei Herr Heitz, da sich dieser dazu bereiterklärt hat, mir das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen und mich auch beim Trainieren für die einzelnen Übungen unterstützt hat.

Ich finde es super, dass Schüler die Möglichkeit haben an dieser Schule das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren, weil sie es eventuell au h für ihre berufliche Zukunft oder Ähnliches gebrauchen könnten.“ – Marleen Naemi Burger

Dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen

Streit-Gruppe und Jean-François-Boch-Schule Merzig schließen Kooperationsvereinbarung

Mit einer Kooperationsvereinbarung möchten die Streitgruppe, größter Pflegedienstanbieter der Region, und die Jean-François-Boch-Schule Merzig ihre bestehende Zusammenarbeit intensivieren und gemeinsam Strategien zur Gewinnung von Pflegefachkräften entwickeln. Im Rahmen eines kleinen Empfangs in der Zentrale der Streitgruppe begrüßte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich die Initiative und sagte ihre Unterstützung zu. Die Versorgung mit häuslichen und ambulanten Pflegeangeboten sei ein wichtiger Standortfaktor und erfahre daher im Kreis Merzig-Wadern besondere Aufmerksamkeit aus ihrem Hause. Mit der Streitgruppe und dem Berufsbildungszentrum arbeiteten nun zwei wichtige Akteure Hand in Hand an der Sicherung von Nachwuchskräften im Berufsfeld Pflege und Gesundheit.

Armin Streit, Leiter der Streit-Gruppe, wies auf die vielfältigen Angebote seines aus vier Teilbetrieben bestehenden Unternehmens hin. Der Kundenkreis erstrecke sich auch über die Landesgrenzen hinweg, und die Berufsbilder seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstrecke sich von der Hauswirtschaftshelferin bis zur Ärztin. Als akademische Lehreinrichtung könnten in seinem Unternehmen auch Studierende im Pflegemanagement herangebildet werden. Mit der Jean-François-Boch-Schule Merzig wurden bereits in der Vergangenheit Einzelverträge über betriebliche Praktika von Berufsfach- sowie Fachoberschülerinnen und –schülern vereinbart. Auf diese Weise würden junge Menschen an die attraktiven und fachlich anspruchsvollen Berufe im Bereich der häuslichen und ambulanten Pflege herangeführt.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich betonte den hohen Stellenwert der Kooperationsvereinbarung für seine Schule. Das Berufsfeld Gesundheit wird am Merziger Berufsbildungszentrum in mehreren Schulangeboten bedient, und von der Berufsgrundschule bis zum Oberstufengymnasium seien alle Schulabschlüsse einschließlich der allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit dem beruflichen Profil Gesundheit zu erlangen. Vor diesem Hintergrund seien die Streit-Gruppe und die Jean-François-Boch-Schule ideale Partner, um noch mehr junge Menschen für Berufe in Pflege und Gesundheit zu gewinnen. Heinrich betonte in diesem Zusammenhang auch die Instrumente zur Förderung von Jugendlichen mit Fluchtbiographie, die in seiner Schule entwickelt und praktiziert werden. Gerade wurde im Rahmen des Modellprojektes INGE eine durch das Bundesgesundheitsministerium geförderte Ausbildung junger Migranten zum Assistent für Haushaltsführung und ambulante Betreuung vereinbart, ein Vorhaben, das auch die Streit-Gruppe unterstützen wird.

Die Kooperationsvereinbarung wurde nach dem Muster des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Saarland erstellt. Neben zahlreichen Absprachen sieht er auch regelmäßige Treffen auf Leitungsebene zur Weiterentwicklung gemeinsamer Strategien vor.

Merziger Citylauf 2019 (10.03.2018)

Florian Hoffeld aus der W-FO-12.1 gewinnt Merziger Citylauf

Insgesamt zehn Sportlerinnen und Sportler bewältigten am Sonntag, den 10. März die 5km-Distanz im Rahmen des Merziger Citylaufs, der gegenüber von unserer Schule stattfand. Trotz des regnerischen und stürmischen Wetters waren die Ergebnisse sehr beachtlich. Florian Hoffeld aus der W-FO-12.1 gewann den Lauf mit 141 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer Siegerzeit von 17:25. Auch Muwa Almasri aus der T-VK1-F schaffte mit einer Zeit von 21:35 in seiner Altersklasse den Sprung aufs Treppchen und sicherte sich den dritten Platz. Alle anderen Läuferinnen und Läufer unserer Schule, darunter unser Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich und Sportlehrer Maik Bösen waren sowohl mit den Ergebnissen für die Schule allgemein sowie mit ihren eigenen sehr zufrieden. Beide waren mit Zeiten unterhalb der 25-Minuten-Marke im Ziel – und das bei teilweise starkem Gegenwind auf der Strecke. Auch im nächsten Jahr, zur dann 15. Auflage des Citylaufs, wird unsere Schule wieder an den Start gehen.

Fußballturnier 2019 (22.02.2019)

Am letzten Freitag vor den Ferien fand auch in diesem Schuljahr wieder unser traditionelles Fußballturnier statt. Alle Klassen unserer Schule, die das Fach Sport auf ihrem Stundenplan haben, waren im Vorfeld aufgerufen, eine Klassenmannschaft aus mindestens 5 Spielerinnen und Spielern zusammenzustellen. Diesem Aufruf kamen so viele Klassen nach, dass sich für das Vormittagsturnier 16 Mannschaften und für das Nachmittagsturnier nochmal 14 Mannschaften meldeten. Bei fairen und teils hart umkämpften Partien galt es innerhalb von sieben Minuten einen Sieger zu ermitteln. Bei Spielen um die Plätze eins bis drei wurde der Sieger nach Unentschieden in der regulären Spielzeit per 7-Meter-Schießen ermittelt. Das Vormittagsturnier der Herren gewann die W-H 10.2 gefolgt von der SPF 11.2. Der dritte Platz ging an die T-BGJ 2. Bei den beiden gemeldeten Damenmannschaften gewann die SPF 11.2, der zweite Platz ging an die Klasse Gym 11.2. Die Thielsparkhalle, die dieses Jahr als Austragungsort diente, war vor allem am Vormittag sehr gut besucht und die Zuschauer von den gezeigten Leistungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler begeistert. Am Nachmittag gewann das Herrenturnier unser Lehrerteam, Platz zwei ging an die Klasse W-FO 12-1, Platz drei an die Klasse T-FO 12-2. Bei den beiden Damenmannschaften ging der Sieg an das OGym 12, der zweite Sieger war die Klasse W-FO 12-4. Nach beiden Turnieren fand in der Halle eine Siegerehrung statt, an der unser Schulleiter Andreas Heinrich gemeinsam mit dem Stellvertreter des Schulfördervereins Helmut Schaub an die zwei bis drei besten Mannschaften der jeweiligen Turniere jeweils Geldpreise überreichten. Die Siegerprämien wurden auch in diesem Jahr wieder von unserem Schulförderverein gespendet, worüber sich die Gewinnermannschaften sehr freuten. Nach der Siegerehrung des Nachmittagsturnier erklärte unser Lehrerteam, dass es seine Siegprämie wieder an den Schulförderverein zurückgeben werde, was als spendable Geste angesehen wurde.

Auch im nächsten Jahr versucht das Organisationsteam unserer Sportlehrer wieder ein Fußballturnier auf die Beine zu stellen – dann vielleicht mit noch mehr Mannschaften?

Tag der offenen Tür (02.02.2019)

Auch in diesem Jahr bot die Jean-François-Boch-Schule einen Tag der offenen Tür an.

An beiden Schulstandorten wurde über die dort angebotenen Schulformen in Kurzvorträgen informiert; die jeweiligen Schwerpunktfächer, d. h. berufsbezogenen Profilfächer, wurden dabei ebenfalls vorgestellt. Daneben gab es auch einen Einblick in das fachpraktische Arbeiten am Berufsbildungszentrum.

Viele Interessierte nutzen den Tag zur Information und Beratung oder zur Neuanmeldung auf einem unserer Sekretariate.

Neuanmeldungen zu den einzelnen Schulformen

Ab sofort nehmen die Sekretariate der Schule Anmeldungen zu folgenden Schulangeboten entgegen:

  • Berufliches Oberstufengymnasium (Ziel: Allgemeine Hochschulreife) mit den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales sowie Wirtschaft

  • Fachoberschulen (Ziel: Allgemeine Fachhochschulreife „Fachabitur“) in den Fachrichtungen Gesundheit/Soziales, Ingenieurwesen (Technik) und Wirtschaft

  • Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule (Ziel: MBA „Mittlere Reife“)

  • Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB) (Ziel: Staatlich geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und ambulante Betreuung)

  • Am 21.02.2019 findet um 17:30 Uhr ein Fachvortrag zur neuen Schulform „Fachschule für Sozialpädagogik („Erzieherschule“)“ in der Aula am Standort Waldstraße statt.

Für die Fachbereiche Wirtschaft und das Oberstufengymnasium: Von Boch-Str. 73, Tel. 06861 93983-200 (Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 14 Uhr)

Für die Fachbereiche Technik und Sozialwesen: Waldstraße 51, Tel. 06861 93983-0

(Öffnungszeiten des Sekretariats täglich von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 14 Uhr).

Blutspende-Aktion an der der Jean-François-Boch-Schule (30./31.01.2019)

Die Anzahl der Blutspender ist seit Jahren rückläufig. Gab 2010 in Deutschland noch 4,9 Millionen Spenden, so sind es inzwischen nur noch knapp über 4 Millionen pro Jahr. Und dass, obwohl 80% der Bundesbürger mindestens einmal im Leben eine Blutkonserve benötigen!

Vor diesem Hintergrund fand, wie in den vergangenen Jahren, am 30.01.2019 und 31.01.2019 eine Blutspende-Aktion in Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst statt.

Die Schülerinnen und Schüler des E-Kurses Gesundheit (Von-Boch-Straße) und des Biologie-Kurses der GS-FOS 12.2 und 12.3 (Waldstraße) organisierten mit ihren Lehrern Herr Biehler, Frau Scherer und dem Deutschen Roten Kreuz die Blutspende-Tage. Dazu wurden sie Anfang Januar von Herrn Ernwein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK, über die Bedeutung und den Ablauf der Blutspende informiert. Im Anschluss fertigten sie Plakate und Infomaterial an, um in der Schule über die Aktion zu informieren und um Spender zu werben. An den beiden Blutspende-Tagen waren die Schülerinnen und Schüler an ihrem jeweiligen Standort verantwortlich für die elektronische Erfassung der Spenderdaten, die Betreuung während der Blutspende und die anschließende Bewirtung mit Getränken und belegten Brötchen.

Insgesamt spendeten rund 80 Schüler und 20 Lehrer Blut, nachdem sie die medizinischen Voraussetzungen erfüllt hatten. Auch einige Merziger Bürger und Bürgerinnen fanden den Weg in unsere Schule, eine von ihnen spendete zum 100. Mal Blut!

Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr mit der Möglichkeit, sich als Stammzellspender bei der Westdeutschen SpenderZentrale (WSZE) typisieren zu lassen. Eine Übertragung von Stammzellen ist für Leukämiepatienten oft die einzige Überlebenschance. Sie ist aber nur möglich, wenn die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger genau übereinstimmen, was leider nur sehr selten vorkommt. Je mehr Menschen sich typisieren lassen, umso höher ist die Chance, den passenden Spender zu finden. Dank der 150 Schüler und einige Lehrer, die an der Typisierung teilgenommen haben, ist diese Chance ein kleines Stück gestiegen.

Insgesamt war die Blutspende und Typisierung wieder eine erfolgreiche Aktion, besonders im Hinblick auf das „Schneechaos“, welches etlichen Schülern die Teilnahme verwehrte.

Dabei danken wir den Schülerinnen und Schülern der BGS 1 und der HAB-U mit ihren Lehrerinnen Frau Langen und Frau Gimmler für die leckere Bewirtung. Ein großes Dankeschön auch an unsere Kollegin Jaqueline Becker für ihre Unterstützung in der Von-Boch-Straße.

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